BI MORSLEBEN
Initiative gegen das Atommüllendlager Morsleben e.V.
Rostocker Straße 5, 38350 Helmstedt
Tel./Fax E-Mail info@bi-morsleben.de
Spenden: BI Morsleben, Kontonr. 7 215 270, BLZ 250 500 00 bei der BSLK
(Die Gemeinnützigkeit ist anerkannt, eine Spendenbescheinigung wird ausgestellt.)
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Unser aktueller Flyer: hier
Atommüllkippe Morsleben sicher stilllegen -
Menschen aus Stadt und Kreis Helmstedt, Wolfsburg und Gifhorn
bei der Anti-Atom-Menschenkette 
Es wurde ein starkes Zeichen gegen Atomkraft und Endlagermurks. Mit Bus, Bahn und PKWs sind wir nach Brokdorf gefahren, um an der Anti-Atom-Menschenkette teilzunehmen. „Bewaffnet“ mit Morsleben-Brezel-MMMs, Luftballons und Transparent schlossen wir die 120 Kilometer lange Kette direkt am Atomkraftwerk Brokdorf.
Gemeinsam mit über hunderttausend anderen Menschen war das entschiedenes Engagement und Aktion gegen das verantwortungslose Spiel mit der Atomenergie, gegen Laufzeitverlängerungen, gegen all die faulen Kompromisse und politisch-wirtschaftlich motivierten Entscheidungen in der Endlagerfrage, für erneuerbare Energien.
Peter Dickel, Mitinitiator der letztjährigen bundesweiten Morsleben-Kampagne, sprach bei der Abschlusskundgebuvom „Braunschweiger Weltatomerbe“, das wir mit den Endlagern Morsleben, Asse, Konrad und vielleicht noch Gorleben der Nachwelt hinterlassen würden.Die friedliche und eindrucksvolle Demonstration zeigt einmal mehr, dass der konsequente Ausstieg aus der Atomenergie unumgänglich ist.

Samstag, 24.4.
Menschenkette
gegen Atomenergie
und Endlagermurks,
für erneuerbare Energien
Atommüllkippe Morsleben ist niemals dicht:
Über 12.000 Einwendungen zum Stilllegungsplan
Ein großer Schritt ist getan - mehr als 3.200 Einwendungen kamen direkt bei uns zusammen. Insgesamt gut 12.000 Einwendungen liegen jetzt dem Umweltministerium in Magdeburg vor. Im heutigen politischen Umfeld und angesichts der Tatsache, dass es sich hier nicht um ein ganz neues Projekt handelt, ist diese Resonanz ein großer Erfolg.
16 Jahre hat es gedauert, bis das Bundesamt für Strahlenschutz als Betreiber einen Stilllegungsplan vorgelegt hat. Zwischenzeitlich wurde 1994-1998 ohne Stilllegungskonzept und wider besseres Wissen weiter eingelagert. Nach dem jetzt vorliegenden Plan soll mangelnde geologische Eignung durch viel Beton ausgeglichen und einfachheitshalber der ganze Müll unterschiedslos drin gelassen werden. Die Einwender erwarten, dass dieser Plan intensiv auf den Prüfstand gestellt wird. Wir erwarten, dass sich spätestens beim Erörterungstermin zeigen wird, dass der Stilllegungsplan so keinen Bestand haben kann.
Im Planfeststellungsverfahren haben die Einwendungen einen verbindlichen rechtlichen Charakter, der über eine Unterschriftensammlung weit hinausgeht. Jeder Einwender hat z.B. das Recht auf Akteneinsicht, auf Teilnahme am Erörterungstermin und auf weitere rechtliche Schritte. Die Einwendungen müssen im Verfahren inhaltlich abgearbeitet werden. Gestärkt von der überraschend hohen Zahl von Einwendungen bereiten wir uns jetzt mit unabhängigen Wissenschaftlern auf die kommende Erörterung des Plans vor.
Danke allen, die sich einer Einwendung angeschlossen oder eine persönliche Einwendung verfasst haben. 12.000 Einwendungen sind ein deutliches Signal an Politik und Genehmigungsbehörde. Viele haben zu diesem Erfolg der Einwendungskampagne beigetragen. Zu nennen sind neben vielen einzelnen insbesondere auch die Endlagerinitiativen AG Schacht Konrad, der Asse-II-Koordinationskreis, die BI Lüchow-Dannenberg/Gorleben sowie der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland BUND.
Allen einzelnen, allen Organisationen und auch allen Kommunen, die sich beteiligen, gilt unser großer Dank für alle Unterstützung, die man sieht und auch für die, die man nicht sehen kann.
Hier auch unser aktuelles informationsflugblatt

Himmlisches Geschenk -
Einwendungen an Umweltministerium Sachsen-Anhalt übergeben
Mehr als 10.000 Menschen und Institutionen haben in den letzten Wochen Einwendungen gegen den jetzigen Stilllegungsplan für die Atommüllkippe Morsleben erhoben, erklärten die Initiativen und Verbände der Morsleben-Kampagne am Samstag bei einer Kundgebung zur Übergabe an das Sachsen-Anhaltinische Umweltministerium in Magdeburg.
"Ein größeres Geschenk habe ich zu Weihnachten nie bekommen", bedankte sich die zuständige Ministerialrätin, Frau Koch, als ihr "Engel" Julia Wendenkampf vom BUND Sachsen-Anhalt die Einwendungen der Morsleben-Kritiker überreichte. Sie versicherte, dass es bisher keine Vorfestlegungen in ihrem Hause gäbe und dass alle Fragen, auch die der Rückholung und des Verbleibs der lediglich zwischengelagerten Abfälle ernsthaft geprüft würden. Danach besteht im Rahmen des Erörterungstermins, zu dem der Betreiber und die EinwenderInnen eingeladen werden, noch einmal die Möglichkeit, alle Einwendungen zu diskutieren.
Anders als bei ASSE II wird vom Betreiber, dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), bei Morsleben eine Rückholung nicht erwogen. Der Atommüll soll an dem geologisch ungeeigneten Standort bleiben, obwohl er teilweise nur zwischengelagert wurde und den Endlagerbedingungen nicht entspricht.
Mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen im gesamten Bundesgebiet hatten Initiativen und Verbände in den letzten Wochen über Morsleben und die gescheiterte Entsorgung informiert.

Als Fazit bleibt:
Sicher ist nur der Ausstieg aus der Atomenergie!
Ein Infostand - 120 Einwendungen
Das Thema "Morsleben" ist angekommen: allein letzten Samstag trugen sich am Infostand in Helmstedt 120 Bürgerinnen und Bürger in die Einwendungslisten ein, ein guter Teil davon aus Sachsen-Anhalt.
Samstag, 21. November, Rathaus Magdeburg
Morsleben-Kongress
Informationsabend 23. Oktober, Quellenhof Bad Helmstedt
Atommüllkippe Morsleben
- Stilllegungsplan, Planfeststellung, Einwendungen
Begrüßung
Jochen Dettmer, Neuland e.V., Belsdorf
Atommüllkippe Morsleben ist niemals dicht
Andreas Fox, BI Morsleben e.V.
Das ERAM-Stilllegungskonzept
Dr. Michael Hoffmann,
Bundesamt für Strahlenschutz
Einwendungen und Stellungnahmen
Christina Albrecht, Morsleben-Kampagne
Diskussion
Leitung: Julia Wendenkampf,
BUND Sachsen-Anhalt, Magdeburg
Samstag, 5.9. Anti-Atom-Demo in Berlin
Mal richtig abschalten!
Mehr als 100 Teilnehmer aus dem Kreis Helmstedt waren am Samstag bei der großen Anti-Atom-Demo in Berlin. Mit an die 50000 Teilnehmern aus dem ganzen Bundesgebiet demonstrierten sie gegen Endlagerprojekte und Endlagermurks Morsleben und Asse, Gorleben und Konrad und für den konsequenten Ausstieg aus der Atomenergie.
http://www.tagesthemen.de/multimedia/video/sendungsbeitrag9418.html
Anti-Atom-Treck am 2./3.9. in Helmstedt und Morsleben
Der Anti-Atom-Treck zog durch das Land, und er war auch in Helmstedt. Überall gab es große Unterstützung und Aufmerksamkeit. Es ist zu sehen: jede Regierung, die hinter den beschlossenen Atomausstieg zurück will, wird es schwer haben.
In Helmstedt gab es einen eindrucksvollen Treckerzug, den bunten und von der Sambagruppe Simon Bolivar aus Wolfsburg kräftig unterlegten Infomarkt mit Kundgebung, und am Abend traf sich alles im Brunnental zur Musik von Le Band und tatsache.
Am nächsten Morgen gab es in Morsleben neben wehenden Anti-Atom-Transparenten leider äußerst unerfreuliche Auseinandersetzungen. Manchen war es wohl eine willkommene Gelegenheit, die positive Außenwirkung des friedlichen Demonstrationstrecks zu konterkarieren.
--> Der tagaktuelle TAZ-Bericht
--> Der tagaktuelle Beitrag des MDR
--> Ein Bericht von Christian Heinrici zu den Auseinandersetzungen in Morsleben
Das ARD-Magazin Monitor berichtet über die wahren Kosten der Atomenergie:
--> zum Monitor-Bericht
Stilllegung des ERAM
- Öffentlichkeitsbeteiligung und Einwendungen
Wie die Atommüllkippe Morsleben langzeitsicher stillgelegt werden soll, wird jetzt von den Betreibern und Genehmigungsbehörden im Planfeststellungsverfahren offengelegt. Neben Bürgern, Initiativen und Verbänden sind auch Politik und öffentliche Verwaltung aufgefordert, Stellung zu nehmen. In Kooperation mit der Stiftung Leben & Umwelt sowie der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt haben wir Ende August ein Seminar zur aktuellen Situation und Handlungsmöglichkeiten durchgeführt.
Wichtige Details und Voraussetzungen des Stilllegungsplans wurden von Fachleuten vorgestellt. Schon hier haben sich Fragen und Kritik entzündet, die in der kommenden Planfeststellung und Anhörung thematisiert werden müssen. Nur Themen, die in Einwendungen angesprochen werden, sind im weiteren Verfahren relevant. Deshalb organisieren wir zusammen mit anderen Endlagerstandorten eine bundesweite Einwendungskampagne.
Das Bundesamt für Strahlenschutz BfS hat bestätigt, dass das ERAM heute nicht genehmigungsfähig wäre. Durch aufwendige technische Maßnahmen wird versucht, die Grundlagen für einen theoretischen Langzeitsicherheitsnachweis zu schaffen.
Zu diesem Seminar hat das BfS auch unserer langjährigen Forderung entsprochen und die ersten Dokumente zum Stilllegungsplan auf seiner Website veröffentlicht. In den letzten Wochen sind weitere substantielle Detailpläne gefolgt.
Anti-Atom-Treck

2.9. Helmstedt
3.9. Morsleben
3.9. Magdeburg
Anti-Atom-Demo
Sa., 5.9. Berlin
5.7.: Fahrraddemo
nach Morsleben
BI-Gorleben-Infobus
Mit 25 Leuten ging es per Fahrrad von Helmstedt nach Morsleben, um dort die BI-Tour der BI Lüchow-Dannenbeg zu begrüßen.
Dort trafen sich dann rund 100 Menschen aus der Region, einige davon m
it dem Fahrrad sogar aus Braunschweig und Wolfsburg gekommen. Mit musikalischen Beiträgen von Annelie und Hermann Peters, Lola und der unvergleichlichen a-capella-group DIREKT, mit kurzen kämpferischen Ansprachen gegen Atomenergie und Atommüllmurks und mit Kaffee und Kuchen wurde es ein munteres Treffen. Anschließend gab es Musik und Theater auf dem Helmstedter Marktplatz.
Der Info- und Aktionsbus der BI Lüchow-Dannenberg tourt die nächsten Wochen durch Deutschland und angrenzende Länder. Asse Ii sorgt jeden Tag für neue Schlagzeilen, die Planungsunterlagen für die Stillegung der Atommüllkippe Morsleben sind immer noch nicht veröffentlicht (das ERAM galt übrigens lange als die "sozialistische Schwesteranlage" von ASSE II, so die GSF in den 80er Jahren).
Mehr Bilder und Infos:
Wohin mit dem Atommüll? Die Zeitungen sind voller Schlagzeilen über den Endlager-Streit. Bericht des NDR-Magazins Panorama.
--> zum Panorama-Bericht
Sendetermin: 02.09.2009 22:30 Uhr Wiederholung: 05.09.2009 08:30 Uhr
Skandal ohne Ende - Atommüll billig verklappt
Jeden Tag gibt es Neues über die skandalösen Machenschaften in Asse II und ERAM Morsleben, wo über Jahrzehnte für billiges Geld Atommüll verkippt wurde. Die Atomwirtschaft weigert sich, die jetzt auflaufenden tatsächlichen Kosten zu tragen.
Was für Morsleben schon feststeht und für die Asse jetzt wahrscheinlicher wird: auch hochradioaktiver Müll wurde hier "entsorgt".
Desaster Atommüll - Die Lüge vom sicheren Endlager