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BI Morsleben
Initiative gegen das Atommülllager Morsleben e.V.

Bankverbindung:
Nord/LB Helmstedt Kto.Nr. 7 215 270   BLZ 250 500 00
Spenden bitte mit Angabe „SPENDE“
(Gemeinnützigkeit ist anerkannt, Steuerbescheinigung wird ausgestellt.)

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In Morsleben, Sachsen-Anhalt wurden ca. 37.000 Kubikmeter Atommüll in einem alten Salzbergwerk "ERAM" gelagert, der überwiegende Teil davon in bundesdeutscher Verantwortung. Bis heute gibt es kein gesichertes Stilllegungskonzept. Immer noch befinden sich dort das sogenannte Radiumfass und einzelne Behälter mit hochaktiven Abfällen, für die das ERAM nie zugelassen war.

Seit über zwanzig Jahren hat das zuständige Bundesamt für Strahlenschutz den Auftrag, ein tragfähiges Stilllegungskonzept zu erstellen. Der 2009 zur Planfeststellung vorgelegte Plan steht auf so wackligen Beinen, dass zuletzt die Entsorgungskommission des Bundes eine Überarbeitung auf dem Stand von Wissenschaft und Technik gefordert hat.

aktueller Flyer: Atommüllkippe Morsleben stilllegen - aber richtig!

 

Ein wichtiger Kooperationspartner in den Auseinandersetzungen um das Atommülllager Morsleben ist der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland. Mit dem bund-landesverband sachsen-anhalt organisieren wir den Morsleben-Workshop.

  


6. November 2013
Befahrung und Informationsgespräch beim ERAM

Laut Bundesamt für Strahlenschutz wird es Jahre dauern, den Stilllegungsplan zu überarbeiten. Wir meinen, drei Jahre sollten reichen! Dann sollte ein solides, verantwortbares Konzept vorliegen.

Weitere Informationen auch unter endlagerdialog.de/kat/morsleben/

 


 

 


 

Sonntag, 11. März 2012
1 Jahr Fukushima - 25 Jahre Tschernobyl
Atommüllkippe Morsleben richtig stilllegen!

Die Lichterkette am 11. März war mit ca. 25.000 Teilnehmer/-innen ein eindrucksvoller Erfolg.
 
In unserer Region stehen die Atommüllkippe Morsleben genauso wie Asse II, Salzgitter-Konrad, Gorleben oder Braunschweig-Thune für die gescheiterte Atompolitik der letzten Jahrzehnte.

 

Zum ersten Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima-Daiichi gut 25 Jahre nach Tschernobyl verband die Lichterkette die Firma Eckert&Ziegler, wo im Norden von Braunschweig Atommüll mitten im Wohngebiet lagert mit der vom Absaufen bedrohte Altlast ASSE II im Kreis Wolfenbüttel und dem geplanten Atommüll-Lager Schacht KONRAD in Salzgitter. Unter den 247 Unterstützern der Aktion waren IG Metall und DGB, Kirchengemeinden, Firmen und Kommunen wie die Städte Braunschweig und Wolfenbüttel. Zahlreiche Landwirte beteiligten sich mit Traktoren. Über weite Strecken standen die Menschen dicht an dicht, es gab viele phantasievolle Aktionen.

Mit der Lichterkette 2012 haben wir zusammen mit den anderen Endlagerinitiativen ein eindrucksvolles Zeichen gesetzt für den konsequenten Ausstieg aus der Atomenergie. Danke an alle, die mitgemacht haben oder die Aktion auch auf andere Weise unterstützt haben.

 
 

Erörterung des Morsleben-Stilllegungsplans abgeschlossen

Dieser Stilllegungsplan wird keinen Bestand haben 

Stellungnahme von BI Morsleben und BUND Sachsen-Anhalt
mit dem Morsleben-Workshop

Während der Erörterung des Stilllegungsplans für die Atommüllkippe Morsleben im Oktober 2011 konnten wir zusammen mit dem BUND und mit der Unterstützung unabhängiger Wissenschaftler unsere  Kritik in wesentlichen Punkten untermauern. Der Plan entspricht nicht dem Stand von Wissenschaft und Technik, er geht von viel zu hohen Strahlungswerten aus, auf keinen Fall für Morsleben geeignete hochaktive Abfälle sollen dort bleiben, das zentrale Konzept des Betonverschlusses hat schon im ersten Versuch nicht funktioniert.

>>> Stellungnahme im Wortlaut <<<

Es geht gleichermaßen um die Sicherheitsinteressen der Menschen in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen wie um die exemplarische Bedeu­tung, die das Verfahren für den zukünftigen Umgang mit Atommüll hat. Im Planfeststellungsverfahren ist jetzt die Genehmigungsbehörde am Zuge.
Wir setzen uns dafür ein,
 - dass die Atommüllkippe mit maximaler Sicherheit für Beschäftigte und Bevölkerung stillgelegt wird;
 - dass die seit der Erörterung unstrittig als hochradioaktiv einzustufenden „zwischengelagerten“ Abfälle, die in nur wenigen Behältern leicht greifbar sind, jetzt ausgelagert werden;
 - dass zur Umgebungsüberwachung ein erweitertes Messprogramm wie um Asse-2-eingerichtet wird und die Ergebnisse monatlich online veröffentlicht werden;
 - dass eine Morsleben-Begleitgruppe eingerichtet wird, die sich mit wissenschaftlicher Unterstützung regelmäßig mit dem aktuellen Betrieb und dem Fortgang des Planfeststellungsverfahrens befasst. 


 

Sonntag, 11. März - 1 Jahr Fukushima - Lichterkette 2012

Die Atomkatastrophe in Fukushima hat das Leben von Zehntausenden zerstört  – in unserer Region stehen die Atommüllkippe Morsleben genauso wie Asse, Konrad, Gorleben für die gescheiterte Atompolitik der letzten Jahrzehnte. Wir demonstrieren für den konsequenten Ausstieg aus der Atomenergie.


 

Region Magdeburg - Helmstedt - Wolfsburg: Mitmachen! info@bi-morsleben.de 


Atommüllkippe Morsleben stilllegen - ABER RICHTIG!

DEMONSTRATION
Samstag, 15. Oktober 2011
Magdeburg

11.00 Uhr, Start Programm Hauptbahnhof
12.05 Uhr, Hauptbahnhof

In der Atommüllkippe Morsleben lagern 37.000 Kubikmeter Atommüll bis heute ohne geprüften Langzeitsicherheitsnachweis. Der aktuelle Stilllegungsplan sieht vor, mangelnde geologische Eignung des maroden Salzbergwerks durch Beton zu ersetzen. Das kann nicht gut gehen!

Die Erörterung im Planfeststellungsverfahren läuft Mitte Oktober bis Mitte November in Oschersleben. Es geht gleichermaßen um die Sicherheitsinteressen der Menschen in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen wie um die exemplarische Bedeu­tung, die das Verfahren für den zukünftigen Umgang mit Atommüll hat.

>>> Flyer Demoaufruf <<< 


 

Planfeststellungsverfahren zum Stilllegungsplan für die  Atommüllkippe Morsleben

Erörterung der Einwendungen

Beginn Donnerstag, 13.10.2011
10.00 Uhr, Hotel Motorsportarena Oschersleben

Verhandlungszeiten sind Dienstag bis Freitag 10.00 bis 18.00 Uhr, Samstag 10.00 bis 14.00 Uhr, Einlass jeweils ab 09.00 Uhr. Jede/r, der/die eine Sammeleinwendung unterschrieben oder eine Einzeleinwendung eingelegt hat, kann an der Verhandlung teilnehmen.
Wir wollen eine kontinuierliche Präsenz in der Erörterung sicherstellen. Unterstützt werden wir von kritischen Wissenschaftlern und Juristen, für deren Finanzierung wir dringend auf weitere Spenden angewiesen sind.
Wir informieren gerne über weitere Details. Bitte schicken Sie eine E-Mail an info@bi-morsleben.de


 

Atomausstieg ohne Hintertür!
Morsleben richtig stilllegen!

KUNDGEBUNG
Dienstag, 21.6.2011, 18.00 Uhr
Helmstedt, Marktplatz

         u.a. mit

         Matthias Wunderling-Weilbier
         Bürgermeister Schöningen, Landratskandidat

         Oliver Wendenkampf
         BUND Sachsen-Anhalt

         mit musikalischer Begleitung von
         Katherina und Lukas Bosse

Der Schöninger Bürgermeister und Landratskandidat Matthias Wunderling-Weilbier hob hervor, dass der jetzt beschlossene Atomausstieg unumkehrbar sein müsse. Die Energiewende zu den Erneuerbaren sei ein großer Erfolg für alle, die sich über viele Jahre hinweg kritisch mit der Gefährlichkeit des Atomkurses auseinandergesetzt haben.

Wunderling-Weilbier unterstützte die Aktivitäten der BI Morsleben: “Unsere Region ist mit der Asse, mit Morsleben, Schacht Konrad und Gorleben besonderen Belastungen ausgesetzt.” Und es gehe auch darum, die wirtschaftlichen Chancen der Energiewende gemeinsam mit Wirtschaft und Landwirten im Landkreis Helmstedt zu nutzen.

Oliver Wendenkampf, Geschäftsführer des BUND Sachsen-Anhalt, setzte sich mit  dem unendlich langen Stilllegungsverfahren zur Atommüllkippe Morsleben auseinander: "Das Bundesamt für Strahlenschutz BfS hatte lange Jahre auf die Nutzung des ERAM gesetzt. Erst die Klagen mit Unterstützung von BUND, BI Morsleben und Greenpeace haben zum Einlagerungsstop und schließlich zum Stilllegungsplan geführt." Immerhin wurden dazu eine Vielzahl von Dokumenten offengelegt. "Wir werden die Stilllegung weiter mit wissenschaftlichen und juristischen Beratern kritisch begleiten. Dazu benötigen wir auch finanzielle Unterstützung und haben gemeinsam den Morsleben-Sonderfonds eingerichtet."

Wendenkampf stellte das Konzept, in Morsleben mangelnde geologische Eignung durch Beton zu ersetzen, in Frage. So rief er dazu auf, den Erörterungstermin des fragwürdigen Stilllegungsplans im Herbst 2011 zur öffentlichen Auseinandersetzung zu nutzen.


 

11.5.2011
Notverfüllung im Zentralteil der Atommüllkippe Morsleben kein Grund zum Aufatmen

In der Atommüllkippe Morsleben wurden nach den Löserfällen der letzten Jahre zur Stabilisierung große Kavernen im Zentralteil mit Salzbeton verfüllt. Auch wenn weitere Zusammenbrüche damit erst einmal verhindert scheinen, ist der Atommüll damit langfristig nicht sicher verwahrt. In der Nordstrecke sind die Abbaue so bröckelig, dass eine Verfüllung von vorneherein als aussichtslos erscheint. Das ganze Konzept der Stilllegung, für die noch weitere vier Millionen Kubikmeter Salzbeton verbaut werden sollen, wird kaum zur erhofften Langzeitsicherheit führen. Wenn die geplanten Betonpfropfen in den Stollen vor den Einlagerungskammern unter dem Bergdruck zerbröseln, werden radioaktiv belastete Wässer und Gase viel schneller in die Biosphäre.

 
 
12000 Einwendungen gegen dieses Stilllegungskonzept liegen der Genehmigungsbehörde vor. Trotzdem sind die hochaktiven Abfälle, die ohne Genehmigung dort eingelagert wurden, immer noch nicht ausgelagert. BUND Sachsen-Anhalt und BI Morsleben fordern eine engmaschige Umgebungsüberwachung und die laufende Veröffentlichung der Ergebnisse. Eine Gruppe von Wissenschaftlern, Bürgern und kommunalen Vertretern soll den laufenden Betrieb des ERAM ähnlich wie in der Asse begleiten. BUND Sachsen-Anhalt und BI Morsleben fordern ein Stilllegungskonzept mit maximaler Sicherheit für heutige und zukünftige Generationen genauso wie für die Arbeitskräfte in der Anlage.
 
Bis heute gibt es keine Lösung für den Atommüll - die geplanten Kapazitäten für schwach- und mittelaktiven Müll reichen nicht, und für die abgebrannten Brennelemente ist keine Lösung in Sicht. Angesichts von Tschernobyl und Fukuschima kommt auch in Deutschland und Europa niemand daran vorbei, dass die Risiken der Atomenergie am Ende unkalkulierbar und untragbar sind. Nach dem aktuellen Moratorium wird es nicht weitergehen wie bisher. Der Ausstieg aus der Atomenergie, Ressourcen­schonung und die entschiedene Nutzung erneuerbarer Energien stehen in Deutschland und Europa auf der Tagesordnung. Atomkraft abschalten!
 

Fukushima 2011 - Atomarer Supergau

Vor 25 Jahren explodierte das Atomkraftwerk Tschernobyl. Nach der Erdbeben- und Tsunami- Katastrophe und der Zerstörung des Atomkraftwerks Fukushima-Daiichi sehen sich die Menschen in Japan jetzt mit schlimmsten atomaren Gefahren konfrontiert. Ohnmächtig sind sie der Katastrophe ausgeliefert, die Tag für Tag ihren Lauf nimmt.

Schon jetzt ist klar: Ein Gebiet von über 700 Quadratkilometern wird auf Dauer unbewohnbar bleiben. Die menschlichen, gesundheitlichen Folgen sind noch gar nicht absehbar, der wirtschaftliche Schaden schon jetzt verheerend. Die Menschen haben unser ganzes Mitgefühl. Wir rufen dazu auf, den Betroffenen nach Kräften zu helfen.

Auch in Deutschland und Europa kommt niemand daran vorbei, dass die Risiken der Atomenergie am Ende unkalkulierbar und untragbar sind. Nach dem aktuellen Moratorium wird es nicht weitergehen wie bisher. Auch unsere Kundgebung am 19.3. in Helmstedt hat unter­strichen, dass die Atomkraft bei allen Parteien ausgespielt hat. Der Ausstieg aus der Atomenergie, Ressourcen­schonung und die entschiedene Nutzung erneuerbarer Energien stehen in Deutschland und Europa auf der Tagesordnung.

Wir kämpfen für die sichere Stilllegung der Atommüllkippe Morsleben und für den Ausstieg aus der Atomenergie. Dafür bitten wir auch um Ihre Unterstützung. dann Fahrt zur gemeinsamen Großkundgebung der Endlagerinitiativen BI Morsleben, Schacht Konrad, Asse-Initiativen und Gorleben-Initiativen in Salzgitter am Schacht Konrad.

Weitere Informationen: info@bi-morsleben.de
 


Ostermontag, 25.04.
Anti-Atom-"Haltestellen"
der BI Morsleben und weiterer Unterstützer
für die Fahrt zur Familienkundgebung
am Schacht Konrad, Salzgitter

Gesundheitsfolgen radioaktiver Strahlung
Ansprache von Christoph Krämer
Vors. AK Süd-Nord der internationalen Ärzte gegen den Atomkrieg IPPNW


Bei den Haltestellen-/Aktions-/Kundgebungstreffen in Helmstedt, Königslutter, Wobeck/Schöningen sind einige hundert Leute zusammen gekommen. Bei der anschließenden Kundgebung in Morsleben und der Demonstration in Salzgitter am Schacht Konrad mit über 10000 Menschen war klar: raus aus der Atomkraft, Schluss mit Atommüllproduktion und Endlagermurks

--> Ausführlicher Bericht im Helmstedter Tageblog


 

Atomarer SuperGAU
Fukushima
Kundgebung
19. März 2011

 

Bei der eindrucksvollen Kundgebung auf dem Helmstedter Marktplatz mit über 100 Teilnehmer/-innen sprachen auch Vertreter Helmstedter Ratsparteien. In seltener Einigkeit unterstützten sie ausnahmslos die Notwendigkeit des Ausstiegs aus der Atomenergie. 
Auch in Deutschland und Europa kommt niemand an der Erkenntnis vorbei, dass die Risiken der Atomenergie am Ende unkalkulierbar und untragbar sind. Der Ausstieg aus der Atomkraft, Ressourcenschonung und die entschiedene Nutzung erneuerbarer Energien stehen in Deutschland und Europa auf der Tagesordnung. Bei dem aktuellen dreimonatigen Moratorium wird es nicht bleiben. Wir nehmen sie beim Wort!

 

Ausführlicher Bericht der Braunschweiger Zeitung vom 21.3.2011 (883 kB)
 


AtomGAU in Japan
Mittwoch, 16.03.2010
INFORMATIONSABEND
20.00 Uhr
Helmstedt, St. Christophorus, Calvörder Straße 1

Mit ohnmächtigem Entsetzen beobachten wir den Kampf der Menschen in Japan gegen die Atomkatastrophe.  Von einem "GAU", einem größten anzunehmenden Unfall zu sprechen, ist immer noch eine Verharmlosung. Dafür sind die Atomkraftwerke nämlich ausgelegt - und genau diese Annahmen der Ingenieure und Kaufleute wurden jetzt von der Realität Lügen gestraft. Jetzt stellt sich nur noch die Frage, ob aus dem SuperGAU noch ein MegaGAU mit weitgehender Freisetzung des radioaktiven Inventars wird. Wir hoffen für die Menschen in Japan, dass dies nicht auch noch geschieht. 

Die BI Morsleben lädt ein zu einem Informationsabend am Mittwoch, 16.3., 20.00 Uhr im Gemeindezentrum St. Christophorus, Helmstedt, Calvörder Straße 1. Am Samstag findet um 10 Uhr eine Kundgebung vor dem Helmstedter Rathaus statt. Auch in Deutschland und Europa werden wir an der Erkenntnis nicht vorbeikommen, dass die unkalkulierbaren Risiken der Atomenergie am Ende nicht tragbar sind.

Für Samstag, 10.00 Uhr rufen wir zu einer Kundgebung vor dem Rathaus Helmstedt auf.

 

 


Atommüllkippe Morsleben r i c h t i g  stilllegen! 

Die Atommüllkippe Morsleben soll auf Dauer stillgelegt werden. 12.000 Einwendungen stehen gegen den aktuellen Stilllegungsplan. Beim kommenden Erörterungstermin steht die öffentliche Auseinander­setzung mit diesem Plan an. Wir werben um die Unterstützung von möglichst vielen Menschen und Organisationen für die kritische Auseinandersetzung mit den Plänen für die Atommüllkippe Morsleben "ERAM".

Bitte fordern Sie unseren Newsletter an: info@bi-morsleben.de


19.11.2010
BUND - Umweltpreis an BI Morsleben und Asse Aufpassen

 

Die BUND-Kreisgruppe Helmstedt hat den Umweltpreis2010 verliehen. Ausgezeichnet wurden der im Landkreis Wolfenbüttel ansässige Verein "AufpASSEn" und die Bürgerinitiative (BI) Morsleben. Begründet wurde die Entscheidung mit dem langjährigen Bemühen um Aufklärung über einen verantwortlichen Umgang mit dem Atommüll im Lager Asse II.

Die Laudatio im Hotel Lindenhof in Bornum hielt der BUND-Kreisvorsitzende Thomas Keller: "Zum Glück gibt es Menschen, die weiter fragen und sich zusammen tun. Sie bringen nicht nur unendlich viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit auf, sie legen auch noch ihr Geld zusammen für Anwälte und Gutachter - und nach und nach kommt die Wahrheit ans Licht."

Was in Morsleben und in der Asse bekannt geworden sei, sei mehr, als ein gesunder Magen ertragen könne. All dies wäre wohl unter dem Mantel der Verschwiegenheit verborgen geblieben, wenn es nicht Menschen gegeben hätte, die mit Nachdruck und hartnäckig ihre Fragen und ihre Bedenken einbrächten, so Keller weiter.

"Insofern ist der Preis, den wir heute überreichen, auch stellvertretend für alle, die sich Sorgen um die Zukunft machen. Es ist nicht nur ein Umweltpreis, sondern auch ein Preis für gelebte Demokratie", betonte der Vorsitzende.

(Bericht der Braunschweiger Zeitung 26.11.2010)

 


 

6.11.2010
Anti-Atom-Großdemonstration
in Dannenberg

Abfahrt Helmstedt
8.15 Uhr
Gummibahnhof 

Königslutter-Ochsendorf
8.30 Uhr
Aral-Tankstelle. 

Wolfsburg
8.45 Uhr
Heinenkamp, real-Parkplatz

Die Kosten für die Fahrt betragen 16 Euro (ermäßigt 8 Euro).
Anmeldungen bitte per E-Mail unter info@bi-morsleben.de oder unter BI-Telefon               05351/41861         05351/41861.

 

 


  

 

18.9.2010
Anti-Atom-Demonstration in Berlin

Gemeinsam mit 100.000  Menschen aus ganz Deutschland hat die BI Morsleben am Samstag gegen Atomkraft und Endlagermurks demonstriert. Mit den Endlagerinitiativen Konrad und Asse, mit Gewerkschaften, Grünen, Sozialdemokraten und vielen anderen ging es per Bus und Bahn nach Berlin.

Beim "Atomalarm" um 15.25 liessen die Demonstranten ihre Morsleben-Luftballons platzen, so wie bisher alle Pläne einer sicheren Atommülllagerung gescheitert sind.  "Die Leute fühlen sich verschaukelt:  Laufzeitverlängerungen werden an die Konzerne verschenkt, Sicherheit und regenerative Energien gegeneinander ausgespielt, der Ausbau regenerativer Energien ausgebremst", sind sich Andreas Fox und Volker Möll, Vorsitzende der BI Morsleben einig.

Die friedliche, bunte Anti-Atom-Demonstration unterstreicht für die BI Morsleben einmal mehr, dass der zügige Ausstieg aus der Atomenergie das einzig Richtige ist. "Wir dürfen nicht noch mehr Atommüll produzieren, ohne zu wissen, wohin damit. Und die Pannenkraftwerde Krümmel und Brunsbüttel zeigen, welche untragbaren Risiken mit der Atomkraft verbunden sind", so Mitdemonstrantin Barbara Hansmann.

 


24.04.2010
Atommüllkippe Morsleben sicher stilllegen -

Menschen aus Stadt und Kreis Helmstedt, Wolfsburg und Gifhorn
bei der Anti-Atom-Menschenkette

 

Es wurde ein starkes Zeichen gegen Atomkraft und Endlagermurks. Mit Bus, Bahn und PKWs sind wir nach Brokdorf gefahren, um an der Anti-Atom-Menschenkette teilzunehmen. „Bewaffnet“ mit Morsleben-Brezel-MMMs, Luftballons und Transparent schlossen wir die 120 Kilometer lange Kette direkt am Atomkraftwerk Brokdorf.

Gemeinsam mit über hunderttausend anderen Menschen war das entschiedenes Engagement und Aktion gegen das verantwortungslose Spiel mit der Atomenergie, gegen Laufzeitverlängerungen, gegen all die faulen Kompromisse und politisch-wirtschaftlich motivierten Entscheidungen in der Endlagerfrage, für erneuerbare Energien.

Peter Dickel, Mitinitiator der letztjährigen bundesweiten Morsleben-Kampagne, sprach bei der Abschlusskundgebuvom „Braunschweiger Weltatomerbe“, das wir mit den Endlagern Morsleben, Asse, Konrad und vielleicht noch Gorleben der Nachwelt hinterlassen würden.Die friedliche und eindrucksvolle Demonstration zeigt einmal mehr, dass der konsequente Ausstieg aus der Atomenergie unumgänglich ist.


Samstag, 24.4.
Menschenkette
gegen Atomenergie
und Endlagermurks,
für erneuerbare Energien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Atommüllkippe Morsleben ist niemals dicht:
Über 12.000 Einwendungen zum Stilllegungsplan

Ein großer Schritt ist getan - mehr als 3.200 Einwendungen kamen direkt bei uns zusammen. Insgesamt gut 12.000 Einwendungen liegen jetzt dem Umweltministerium in Magdeburg vor. Im heutigen politischen Umfeld und angesichts der Tatsache, dass es sich hier nicht um ein ganz neues Projekt handelt, ist diese Resonanz ein großer Erfolg.  

16 Jahre hat es gedauert, bis das Bundesamt für Strahlenschutz als Betreiber einen Stilllegungsplan vorgelegt hat. Zwischenzeitlich wurde 1994-1998 ohne Stilllegungskonzept und wider besseres Wissen weiter eingelagert. Nach dem jetzt vorliegenden Plan soll mangelnde geologische Eignung durch viel Beton ausgeglichen und einfachheitshalber der ganze Müll unterschiedslos drin gelassen werden. Die Einwender erwarten, dass dieser Plan intensiv auf den Prüfstand gestellt wird. Wir erwarten, dass sich spätestens beim Erörterungstermin zeigen wird, dass der Stilllegungsplan so keinen Bestand haben kann.
 
Im Planfeststellungsverfahren haben die Einwendungen einen verbindlichen rechtlichen Charakter, der über eine Unterschriftensammlung weit hinausgeht. Jeder Einwender hat z.B. das Recht auf Akteneinsicht, auf Teilnahme am Erörterungstermin und auf weitere rechtliche Schritte. Die Einwendungen müssen im Verfahren inhaltlich abgearbeitet werden. Gestärkt von der überraschend hohen Zahl von Einwendungen bereiten wir uns jetzt mit unabhängigen Wissenschaftlern auf die kommende Erörterung des Plans vor.
 
Danke allen, die sich einer Einwendung angeschlossen oder eine persönliche Einwendung verfasst haben. 12.000 Einwendungen sind ein deutliches Signal an Politik und Genehmigungsbehörde. Viele haben zu diesem Erfolg der Einwendungskampagne beigetragen. Zu nennen sind neben vielen einzelnen insbesondere auch die Endlagerinitiativen AG Schacht Konrad, der Asse-II-Koordinationskreis, die BI Lüchow-Dannenberg/Gorleben sowie der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland BUND.
 
Allen einzelnen, allen Organisationen und auch allen Kommunen, die sich beteiligen, gilt unser großer Dank für alle Unterstützung, die man sieht und auch für die, die man nicht sehen kann.

Hier auch unser aktuelles informationsflugblatt


 

 

Himmlisches Geschenk -
Einwendungen an Umweltministerium Sachsen-Anhalt übergeben
 

Mehr als 10.000 Menschen und Institutionen haben in den letzten Wochen Einwendungen gegen den jetzigen Stilllegungsplan für die Atommüllkippe Morsleben erhoben,  erklärten die Initiativen und Verbände der Morsleben-Kampagne am Samstag bei einer Kundgebung zur Übergabe  an das Sachsen-Anhaltinische Umweltministerium in Magdeburg.

"Ein größeres Geschenk habe ich zu Weihnachten nie bekommen", bedankte sich die zuständige Ministerialrätin, Frau Koch, als ihr "Engel" Julia Wendenkampf vom BUND Sachsen-Anhalt die Einwendungen der Morsleben-Kritiker überreichte. Sie versicherte, dass es bisher keine Vorfestlegungen in ihrem Hause gäbe und dass alle Fragen, auch die der  Rückholung und des Verbleibs der lediglich zwischengelagerten Abfälle ernsthaft geprüft würden. Danach besteht im Rahmen des Erörterungstermins, zu dem der Betreiber und die EinwenderInnen eingeladen werden, noch einmal die Möglichkeit, alle Einwendungen zu diskutieren.

Anders als bei ASSE II wird vom Betreiber, dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), bei Morsleben eine Rückholung nicht erwogen. Der Atommüll soll an dem geologisch ungeeigneten Standort bleiben, obwohl er teilweise nur zwischengelagert wurde und den Endlagerbedingungen nicht entspricht.

Mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen im gesamten Bundesgebiet hatten Initiativen und Verbände in den letzten Wochen über Morsleben  und die gescheiterte Entsorgung informiert.
 

 

 

 

Als Fazit bleibt:
Sicher ist nur der Ausstieg aus der Atomenergie!

 


Ein Infostand - 120 Einwendungen

Das Thema "Morsleben" ist angekommen: allein letzten Samstag trugen sich am Infostand in Helmstedt 120 Bürgerinnen und Bürger in die Einwendungslisten ein, ein guter Teil davon aus Sachsen-Anhalt.    


Samstag, 21. November, Rathaus Magdeburg
Morsleben-Kongress  

 

 

Informationsabend 23. Oktober, Quellenhof Bad Helmstedt
    Atommüllkippe Morsleben 
      - Stilllegungsplan, Planfeststellung, Einwendungen
   

  • Begrüßung  
    Jochen Dettmer, Neuland e.V., Belsdorf

  • Atommüllkippe Morsleben ist niemals dicht
    Andreas Fox, BI Morsleben e.V. 

  • Das ERAM-Stilllegungskonzept
    Dr. Michael Hoffmann,
    Bundesamt für Strahlenschutz

  • Einwendungen und Stellungnahmen
    Christina Albrecht, Morsleben-Kampagne

  • Diskussion
    Leitung: Julia Wendenkampf,
    BUND Sachsen-Anhalt, Magdeburg


Samstag, 5.9.   Anti-Atom-Demo in Berlin
                          Mal richtig abschalten!

Mehr als 100 Teilnehmer aus dem Kreis Helmstedt waren am Samstag bei der großen Anti-Atom-Demo in Berlin. Mit an die 50000 Teilnehmern aus dem ganzen Bundesgebiet demonstrierten sie gegen Endlagerprojekte und Endlagermurks Morsleben und Asse, Gorleben und Konrad und für den konsequenten Ausstieg aus der Atomenergie. 

http://www.tagesthemen.de/multimedia/video/sendungsbeitrag9418.html


Anti-Atom-Treck am 2./3.9. in Helmstedt und Morsleben

Der Anti-Atom-Treck zog durch das Land, und er war auch in Helmstedt. Überall gab es große Unterstützung und Aufmerksamkeit. Es ist zu sehen: jede Regierung, die hinter den beschlossenen Atomausstieg zurück will, wird es schwer haben.

In Helmstedt gab es einen eindrucksvollen Treckerzug, den bunten und von der Sambagruppe Simon Bolivar aus Wolfsburg kräftig unterlegten Infomarkt mit Kundgebung, und  am Abend traf sich alles im Brunnental zur Musik von Le Band und tatsache.

Am nächsten Morgen gab es in Morsleben neben wehenden Anti-Atom-Transparenten leider äußerst unerfreuliche Auseinandersetzungen. Manchen war es wohl eine willkommene Gelegenheit, die positive Außenwirkung des friedlichen Demonstrationstrecks zu konterkarieren.

--> Der tagaktuelle TAZ-Bericht

--> Der tagaktuelle Beitrag des MDR

--> Ein Bericht von Christian Heinrici zu den Auseinandersetzungen in Morsleben

 


Das ARD-Magazin Monitor berichtet über die wahren Kosten der Atomenergie:
--> zum Monitor-Bericht


Stilllegung des ERAM
- Öffentlichkeitsbeteiligung und Einwendungen

Wie die Atommüllkippe Morsleben langzeitsicher stillgelegt werden soll, wird jetzt von den Betreibern und Genehmigungsbehörden im Planfeststellungsverfahren offengelegt. Neben Bürgern, Initiativen und Verbänden sind auch Politik und öffentliche Verwaltung aufgefordert, Stellung zu nehmen. In Kooperation mit der Stiftung Leben & Umwelt sowie der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt haben wir Ende August ein Seminar zur aktuellen Situation und Handlungsmöglichkeiten durchgeführt.

Wichtige Details und Voraussetzungen des Stilllegungsplans wurden von Fachleuten vorgestellt. Schon hier haben sich Fragen und Kritik entzündet, die in der kommenden Planfeststellung und Anhörung thematisiert werden müssen. Nur Themen, die in Einwendungen angesprochen werden, sind im weiteren Verfahren relevant. Deshalb organisieren wir zusammen mit anderen Endlagerstandorten eine bundesweite Einwendungskampagne.

Das Bundesamt für Strahlenschutz BfS hat bestätigt, dass das ERAM heute nicht genehmigungsfähig wäre. Durch aufwendige technische Maßnahmen wird versucht, die Grundlagen für einen theoretischen Langzeitsicherheitsnachweis zu schaffen.

Zu diesem Seminar hat das BfS auch unserer langjährigen Forderung entsprochen und die ersten Dokumente zum Stilllegungsplan auf seiner Website veröffentlicht. In den letzten Wochen sind weitere substantielle Detailpläne gefolgt.


Anti-Atom-Treck

  2.9. Helmstedt
  3.9. Morsleben
  3.9. Magdeburg

Anti-Atom-Demo 
  Sa., 5.9. Berlin 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


5.7.: Fahrraddemo 
        nach Morsleben
        BI-Gorleben-Infobus

Mit 25 Leuten ging es per Fahrrad von Helmstedt nach Morsleben, um dort die BI-Tour der BI Lüchow-Dannenbeg zu begrüßen. 

Dort trafen sich dann rund 100 Menschen aus der Region, einige davon mit dem Fahrrad sogar aus Braunschweig und Wolfsburg gekommen. Mit musikalischen Beiträgen von Annelie und Hermann Peters, Lola und der unvergleichlichen a-capella-group DIREKT, mit kurzen kämpferischen Ansprachen gegen Atomenergie und Atommüllmurks und mit Kaffee und Kuchen wurde es ein munteres Treffen.  Anschließend gab es Musik und Theater auf dem Helmstedter Marktplatz. 

Der Info- und Aktionsbus der BI Lüchow-Dannenberg tourt die nächsten Wochen durch Deutschland und angrenzende Länder. Asse Ii sorgt jeden Tag für neue Schlagzeilen, die Planungsunterlagen für die Stillegung der Atommüllkippe Morsleben sind immer noch nicht veröffentlicht (das ERAM galt übrigens lange als  die "sozialistische Schwesteranlage" von ASSE II, so die GSF in den 80er Jahren).

Mehr Bilder und Infos:  


  

 

Wohin mit dem Atommüll? Die Zeitungen sind voller Schlagzeilen über den Endlager-Streit. Bericht des NDR-Magazins Panorama.
--> zum Panorama-Bericht

Sendetermin: 02.09.2009 22:30 Uhr  Wiederholung: 05.09.2009 08:30 Uhr 

 


Skandal ohne Ende - Atommüll billig verklappt

Jeden Tag gibt es Neues über die skandalösen Machenschaften in Asse II und ERAM Morsleben, wo über Jahrzehnte für billiges Geld Atommüll verkippt wurde. Die Atomwirtschaft weigert sich, die jetzt auflaufenden tatsächlichen Kosten zu tragen.

Was für Morsleben schon feststeht und für die Asse jetzt wahrscheinlicher wird: auch hochradioaktiver Müll wurde hier "entsorgt". 

 

Desaster Atommüll - Die Lüge vom sicheren Endlager

 

  • Information

  • Diskussion
     

 

 


 

Heute darf ich Ihnen unser Abschlussstatement übersenden, das wichtige Ergebnisse der Erörterung sowohl in Hinsicht auf das Verfahren als auch auf Plankonzeption und rechtliche sowie technische Probleme darstellt. Ich gehe davon aus, dass der vorgelegte Plan so keinen Bestand haben wird.

 

 

 

In Helmstedt trifft man sich um 17.30 Uhr auf dem Holzberg, um dann in Fahrgemeinschaften über Schöningen, Markt gegen 17.45 Uhr über Remlingen zur Atommüllkippe Asse II zu fahren. Von dort aus wird eine leuchtende Kette bis Groß Vahlberg gebildet. Von Königslutter aus sammeln sich die Demonstranten am Ortsausgang von Groß-Vahlberg und gehen von dort aus den anderen entgegen.
Jeder kann am Sonntag mitkommen. Fackeln für je 2 € gibt es an den Treff- und Infopunkten. Warme Sachen mitzunehmen, auf die dann auch schon mal ein Tropfen Wachs kommen darf, ist keine schlechte Idee. Weitere Informationen der BI Morsleben gibt es auch unter info@bi-morsleben.de oder telefonisch unter 05351/41861.

 

 
 

 

 

 

BI Morsleben
Initiative gegen das Atommülllager Morsleben e.V.

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